20.04.: im großen Bogen durch viele Kurven

18.04.: Zwei Tage vor der Tour. Kempten liegt oberhalb der Schneefallgrenze - es schneit, wie es diesen Winter noch selten geschneit hat. Glücklicherweise bleibt nicht viel liegen, die Straßen bleiben frei. Dennoch kontrolliere ich fast stündlich Mail und Telefon - wieviele werden absagen?

20.04.: Bis auf zwei Fahrzeuge kommen alle! Die beiden Ausfälle waren krankheitsbedingt, gute Besserung!

Um 9:15 Uhr waren die ersten schon am Treffpunkt, der Parkplatz beim McCafe in Marktoberdorf. Pünktlich um 10 Uhr trafen auch die letzten ein, und somit standen 23 Cabriolets auf dem Parkplatz! Wenn ich mich richtig entsinne, dürfte das meine größte Saisoneröffnungstour sein. Es waren einige neue Gesichter dabei, also erklärte ich nochmals kurz die Spielregeln und schon konnte es losgehen. Hatte ich was vergessen?
JA! Eigentlich hätte ich an dieser Stelle liebe Grüße vom Eberhard Tierhold ausrichten sollen. Leider ist das im Durcheinander und Zeitdruck untergegangen. Sorry Eberhard! Am Besten fährst Du bei der nächsten Tour selbst mit, dann kannst Du sicherstellen, dass Deine Grüße ankommen :-)

Los ging es an diesem Morgen für viele bei Sonnenschein - auf der Fahrt zum Treffpunkt. Die ersten Kilometer der eigentlichen Tour jedoch mussten wir im Nebel fahren :-( Wir ließen uns die Laune aber nicht verderben und kurz hinter Rettenberg gesellte sich zum Alpenpanorama der Sonnenschein.

So ging es weiter in Richtung Bad Hindelang, wo wir uns kurz sammelten, bevor der Höhepunkt der Tour kam: der Jochpass. Den größten Teil der Strecke hatten wir Glück und freie Fahrt (zumindest die meisten). So mancher Reifen quietschte vor Freude um die Kurven, und manchem Motor wurde warm ums Herz.

Eigentlich war in Oberjoch eine gemeinsame Pause geplant; leider riss die Kolonne nach dem 5. Fahrzeug ab und die meisten fuhren gleich weiter. Kurz darauf fanden sich jedoch alle wieder und es ging weiter zur Mittagspause. Diese verbrachten wir im Braugasthof Falkenstein in Pfronten. Nachdem die Mundwinkel bei allen wieder von den Ohren zurückgekehrt waren, wurden eifrig Kalorien nachgefüllt. Die Benzingespräche kamen dabei selbstverständlich nicht zu kurz.

So gestärkt, ging es gegen 14 Uhr weiter, nun Richtung Norden über Marktoberdorf nach Landsberg. Nicht mehr ganz so kurvig, aber dennoch durch schöne Landschaft und dieses Mal ohne "Verluste". Zwischendurch wurden beim "Donaurieser Blasenstop" ein paar Fotos geschossen, in Landsberg ein entgegenkommender Hochzeitskonvoi hupenderweise begrüßt und zu guter letzt kam es auf dem Parkplatz der Waldwirtschaft Sandau zu einem Fotoshooting - die Wirtin schien recht angetan von unseren MX-5.
Der Tag klang dann aus im Innenhof bei leckerem Kaffee und Kuchen und weiteren Benzingesprächen.

Offensichtlich hatten alle Spaß bei der Tour; ich natürlich auch. Es macht immer wieder Spaß, in den Rückspiegel zu schauen und eine Kolonne von vielen schönen Autos zu sehen, die in der Sonne um die Wette glänzen! Vielen Dank an alle fürs Kommen und genießen!