24.04.: Die lechere Tour

Ostersonntag, 7 Uhr 15: nach einer Woche voller Sonnenschein - es regnet! Nicht viel, aber genug, um mit geschlossenem Dach fahren zu müssen. Und genug, um auf dem Auto ein gelbes Schlierenmuster zu erzeugen, das VanGogh nicht besser hinbekommen hätte.

8 Uhr in Landsberg: es regnet. Nun ist es an der Zeit, mit Petrus ein ernstes Wörtchen zu reden. Es stellt sich heraus, dass er den Bauern ein Ostergeschenk machen möchte. Ok, kann ich verstehen. Wir treffen eine Abmachung: da wo wir gerade sind, darf es nicht regnen, dafür darf Petrus sich eine Kolonne schöner MX-5 ansehen.

8 Uhr 25 in Haunstetten: es ist trocken! Hurra!
Nach und nach treffen 18 weitere MX-5 ein und wir brechen auf nach Süden.Es geht an der Lech entlang ins schöne Schongau. Bei einer kleinen Pause wurde munter gefachsimpelt - über MX-5 und Gott und die Welt :-) Es war zwar etwas windig, aber trocken - bisher hielt Petrus sich an unsere Abmachung.

Nach dieser Pause ging es abwechslungsreich weiter: auf kleinen Sträßchen wurde eine Spoilerlippe gequält, auf etwas größeren, aber genauso kurvigen Straßen dagegen wurde das Alpenpanorama genossen.

Kurz darauf große Verwunderung: auf einem kleinen Weg, kaum breiter als ein Auto, hält der scoutende Reporter plötzlich und fuchtelt wild herum. Kurz darauf läuft er von Auto zu Auto und bittet zum "Gruppenfoto am Ortsschild". Was will der da bloß?
Tja, der wollte im Bild festhalten, dass wir an und in Ostern unterwegs waren! :-))

Nach dieser Überraschung ging es in großem Bogen zum Auerberg, wo ein prächtiger Gasthof mit noch prächtigerem Essen auf uns wartete. 
Dort erlebten wir, dass manchmal zuviel Sauberkeit ungesund sein kann: Die Scheibe des Schreckens verbreitete Kopfschmerzen. Die Abdrücke auf der Scheibe sorgten dann jedoch für bessere Sichtbarkeit derselben...

Am frühen Nachmittag ging es dann weiter - bei immer noch trockenem Wetter! Die Strecke führte zwar etwas direkter zurück nach Augsburg, bot aber immer noch genügend Kurven zum Spaß haben. 
Ich hatte dabei immer doppelt Spaß: zuerst durch die Kurve fahren, dann in den Rückspiegel schauen, wie ein MX-5 nach dem Anderen um die Ecke kommt. Und das klappte wie am Schnürchen - ein großes Lob an alle!

Kurz vor Augsburg dann die Überraschung: in einem Cabrio, das sich plötzlich vor uns setzte, saßen auf der Rückbank zwei nette junge Damen, die ganz aus dem Häuschen waren, als sie unsere Truppe sahen. Schade, dass sie wieder abbogen. Vielleicht war es aber auch gut, denn so hatte ich wieder ein Auge übrig für den Rückspiegel... ;-)

Kurz darauf liessen wir bei Flurry, Kaffee und Gesprächen die Tour ausklingen, die sehr viel Spaß gemacht hatte.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Petrus, der sich bis zum Schluss an unsere Abmachung gehalten hat.